Putins Krieg und deine Geldanlage

Nun hat es sich bestätigt, was viele Leute vorhergesagt haben. Ein barbarischer Angriffskrieg russischer Truppen auf die Ukraine. Putin will nach Lenin und Stalin sein Eintrag in die Geschichtsbücher und strebt nach einem neuen Sowjet-Imperium. Durch den Einmarsch in die Ukraine will Putin seine Macht ausspielen und Grenzen nach außen verschieben. Es herrscht nur zwei Flugstunden von uns entfernt ein Krieg, was wir uns seit fast acht Jahrzehnten nicht mehr haben vorstellen können und wollen: Krieg in Europa, Krieg im unmittelbaren Umfeld unserer Vorstellung einer freiheitlich-demokratischen Grundordnung und eines europäischen Wertesystems. Die ganze Welt schaut besorgt auf die Ereignisse in

Inflation, Omikron und China

„Inflation hatten wir 10 Jahre nicht gehabt, da sehen wir kein Risiko. Das wird immer überbewertet.“ Diesen Satz haben wir in den letzten Jahren immer häufiger gehört. Aber ist diese Situation heute eine andere? Der Stimulus der Staaten und Notenbanken wird so langsam, aber sicher zurückgefahren. Die Fiskalpolitik bleibt unterstützend, aber weniger expansiv. Die Programme sind weiterhin da. Der Effekt lässt aber nach. US-Präsident Joe Biden hat ein weiteres überparteiliche Programm durch den Senat gebracht, welches vorsieht, in den nächsten Jahren 550 Milliarden USD in Infrastruktur zu investieren. Die großen Sozialprogramme in den USA beginnen auszulaufen. In Europa haben wir

Jerome Powell: Ende des billigen Geldes?

Die ganze Woche haben die Anleger auf die Rede des US-amerikanischen Notenbankchef Jerome Powell hin gefiebert. Anlässlich der wohl wichtigsten Jahrestagung der internationalen Notenbanker findet die Tagung diesmal online statt. Jerome Powell habe sich zur aktuellen Wirtschaftslage geäußert und sagte, dass sich die Wirtschaft in der Tat gut erholt habe. Das es aber auch einige Unsicherheiten gibt.   Die Inflation bezeichnet er als Chance mit der schnellen Wiedereröffnung der Wirtschaft nach dem Corona Lockdown. Er sieht, dass die Preise nicht auf breiter Front steigen, sondern dass es punktuell ist. Somit gibt es auch keinen unmittelbaren Handlungsdruck für die Notenbanken. Es

Folgt jetzt die Inflation oder Deflation?

Die Welt steckt in einer globalen Rezession. Die Notenbanken und Staaten haben die Märkte massiv mit Geld geflutet wie noch nie zu vor in der Geschichte. Milliarden wurden in Rettungspakete investiert, um gegen die Folgen der Corona-Krise zu kämpfen. Die Geldmenge steigt massiv an: Mit einer steigenden Geldmenge, geht in der Regel auch eine nahende Inflation einher. Aktuell liegt die Inflationsrate in Deutschland laut Statistiken bei 0,6 Prozent. Die Inflation hängt maßgeblich von den Energiepreisen ab. Der Ölpreis-Kollaps führte zu einem historischen Einbruch und ließ den wichtigsten Energierohstoff auf niedrigem Niveau beharren. Der Lock-Down und die Ausgangsperren sorgten regelrecht für

Finanzmarkt-Krisen: 2008 vs. 2020

Die Wirkungsbreite heute ist sicherlich eine viel größere als 2008/09. Zudem war damals die Wirkungskette von den Banken ausgegangen, die mit wertlosen Immobilien-Krediten spekuliert hat. Heute legt das Coronavirus die Wirtschaft lahm, so dass es zu vier Krisenelementen kommt: Angebotsschock (Lieferketten), Nachfrageschock (Tourismus und Gastronomie), Kreditklemme und den Verfall des Ölpreises. Viele US-Fracking Unternehmen sind hoch verschuldet und sind bei den geringen Ölpreisen ihrer Existenz ausgesetzt. Die Banken sind heute gesünder als in der letzten Krise und weisen höhere Eigenkapitalquoten auf. Allerdings sind die Zentralbanken sichtlich geschwächt. Die Notenbanken haben versucht mit Zinssenkungen und Anleihenkäufen, das Desaster aufzuhalten. Nur leider

Das Coronavirus und die mögliche Auswirkung

Der DAX verlor binnen 4 Wochen über 30% und erlebte damit den größten Abverkauf seiner Geschichte. Die Verlustpotenziale bei anderen weltweiten Indizes sind noch im zweistelligen Bereich zu erwarten. Eine Rezession ist nun unausweichlich. Die Frage ist wie stark sie ausfallen wird? Die Notenbanken sind machtlos und ihre Mittel zeigen keinerlei Wirkung. Die Angst beherrscht das Thema. Selbst die drastischen Maßnahmen der Fed waren ohne Wirkung. Die Fiskalpolitik kann jetzt nur noch Impulse setzen. 2008/09 tat sie dies bereits. Damals wehrte man die Krise mit Mitteln ab, wie der Abwrackprämie, Kurzarbeit und Co.. Ob sie diesmal helfen werden, ist fraglich.

Positive Aussichten für japanische Aktien

Japanische Werte werden leider zu oft unterschätzt. Während die Quote auf die überteuerten amerikanischen Werte sehr hoch ist, bieten japanische Werte historische Chancen und Kaufgelegenheiten. Der japanische Nikkei hat jahrelang enorm unter der Immobilienblase 1990 gelitten. Dennoch ist der japanische Aktienmarkt einer der liquidesten und größten Aktienmärkte. Aktuell auch einer der billigsten Märkte. Durch die expansive Geldpolitik der Bank of Japan hat der Yen abgewertet, was exportorientierte Unternehmen beflügelt. Japan hat eine langandauernde Deflation hinter sich. Die Notenbank verfügt über 1 Billion US-Dollar an Devisenreserven. Der größte Teil der Schulden befindet sich im Inland. Betrachtet man das KGV von 12

Entwicklungsländer, Grenzmärkte und Schwellenländer mit 30% Kursabschlag

Während die westlichen Industriestaaten das 19. und 20. Jahrhundert eroberten und sich ihren Wohlstand erarbeiteten, wird das 21. Jahrhundert den „Emerging Markets“ gehören. Betrachten wir die Entwicklung von den Industriestaaten und Schwellenländer, wird man sehen, dass die Entwicklungsländer aktuell mit einem Kursabschlag von 30% zu erwerben sind. Die Schwellenländer befinden sich auch auf dem Weg zu größerer wirtschaftlicher Unabhängigkeit. Viele Länder verdanken ihr steigendes Wirtschaftswachstum nicht mehr den Industrieländern, sondern vielmehr dem Wachstum der inländischen Trends. Die Schwellenländer gewinnen kontinuierlich an Gewicht – wirtschaftlich wie politisch. Auf dem G20 Gipfel in Hamburg waren elf Schwellenländer an der Zahl vertreten! Brasilien,

Angst vor einer Rezession?

Am Rentenmarkt signalisieren die Ampeln, dass die Wirtschaft schwächelt. Am Aktienmarkt herrscht die Angst vor einem Einbruch. Mittlerweile sind die Renditen von langlaufenden US-Papieren niedriger, als die von kurzen Laufzeiten. Man kann hier von einer inversen Zinsstrukturkurve sprechen, die die Wachstumsaussichten in den USA kritisch betrachten lassen. Ist das aber wirklich so? Man muss sehen, dass in den USA die treibende Kraft der private Konsum ist. Es herrscht Vollbeschäftigung, die Kaufkraft ist sehr hoch und die Löhne steigen ebenfalls. 3 Faktoren sind Indikatoren für eine Rezession: Preissteigerungen, wo die Notenbanken gegensteuern müssen und sich die restriktive Geldpolitik negativ auf die

MENA Region – Middle East & North Africa

Das streng muslimisch geprägte Saudi-Arabien öffnet sich mit sozialer Liberalisierung. Politische und wirtschaftliche Reformen sowie Kapitalmarktreformen ermöglichen viele Chancen. Eine Mehrwertsteuer wurde eingeführt. Subventionen wurden abgebaut.  Staatsgehälter werden gesenkt. Nach 35 Jahren öffnen erstmals wieder Kinos in Saudi-Arabien. Vergebens muss man sich aufgrund der hohen Nachfrage 1 Woche um Kinokarten bemühen, aufgrund der hohen Nachfrage. Ein Ticket kostet dabei sagenhafte 70$ !!!   Frauen dürfen nun Auto fahren und die PKW-Privathaftpflicht wird zur Pflichtversicherung. Das bedeutet, dass die Nachfrage nach Autos und Versicherungen enorm ansteigen wird! Zudem dürfen Frauen in Fitnessstudios trainieren gehen. Das wird die Anmeldungen der Mitgliederzahlen enorm

Copyright 2017 by Michael Linke | realisiert durch Webdesign Cottbus

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen