Ölpreisabsturz ist Kaufchance für Ölaktien

Der Ölpreis leidet aktuell doppelt. Die Corona-Pandemie drückt auf die Nachfrage und Förderstaaten wie Russland und Saudi-Arabien liefern sich einen Preiskampf und fluten den Markt mit Öl, was zu einem erhöhten Angebot führt.  Lässt man das Jahr 2008 und das Jahr 1998 außer Acht, so hat der Ölmarkt noch nie einen Nachfrageschock dieser Größenordnung erlebt, und nach dem, was wir jetzt schon sehen, wird sich dies über viele Jahre hinweg langfristig auf die Angebotsdynamik der Ölindustrie auswirken. Es wird geschätzt, dass die Ölnachfrage derzeit um bis zu 25 Millionen Barrel/Tag (-25% im Jahresvergleich) zurückgegangen ist, eine Folge davon, dass sich

Der Öl-Crash

Infolge des Scheiterns der Gespräche zwischen der Opec und Russland, ließ Saudi-Arabien bekanntgeben, dass sie ihre Produktion um 800.000 Barrel / Tag hochfahren werden. Der Offizielle Verkaufspreis soll bei 7 bis 8 USD pro Barrel nach Europa und in die USA und $ 4-6 nach Asien. Saudi-Arabien hat damit effektiv einen Preiskampf auf dem Ölmarkt erklärt! Vor diesem radikalen Schritt am Wochenende waren viele Menschen besorgt. Massive Mengen an Rohöl sind auf dem Wasser, die noch nicht in Raffinerien gelandet waren. Es wird geschätzt, dass Saudi Arabien 120 Mrd. USD an Finanzmitteln zu Ölpreisen von 40 USD / Barrel  verbrennt.

Entwicklungsländer, Grenzmärkte und Schwellenländer mit 30% Kursabschlag

Während die westlichen Industriestaaten das 19. und 20. Jahrhundert eroberten und sich ihren Wohlstand erarbeiteten, wird das 21. Jahrhundert den „Emerging Markets“ gehören. Betrachten wir die Entwicklung von den Industriestaaten und Schwellenländer, wird man sehen, dass die Entwicklungsländer aktuell mit einem Kursabschlag von 30% zu erwerben sind. Die Schwellenländer befinden sich auch auf dem Weg zu größerer wirtschaftlicher Unabhängigkeit. Viele Länder verdanken ihr steigendes Wirtschaftswachstum nicht mehr den Industrieländern, sondern vielmehr dem Wachstum der inländischen Trends. Die Schwellenländer gewinnen kontinuierlich an Gewicht – wirtschaftlich wie politisch. Auf dem G20 Gipfel in Hamburg waren elf Schwellenländer an der Zahl vertreten! Brasilien,

Rohstoffe – der unterbewertete Markt

Rohstoffinvestitionen eignen sich zur Diversifikation des Portfolios und bieten natürlichen Schutz gegen Inflation. Betrachten wir die Korrelation von Rohstoffen mit anderen Anlageklassen, verhalten sich diese weitgehend unkorreliert. Vergleicht man Aktienindizes mit Rohstoffen, sieht man, dass Rohstoffe hinterherhängen. Rohstoffe bieten Renditepotential bei einer anziehenden Konjunktur und steigenden Nachfrage. Zudem schiebt aktuell ein schwacher US-Dollar die Rohstoffpreise nach oben.   “Der Investmentkompass für Ihre Vermögensverwaltung zeigt klar auf BOOM”. Deshalb sollten Sie Rohstoffen offen gegenüberstehen, denn ich glaube, dass Rohstoffinvestments 2018 enorme Chancen bieten. Ich hatte es bereits in einem älteren Beitrag angekündigt, dass 2016 und 2017 die Comeback-Jahre von Rohstoffen werden

Warum ausgerechnet jetzt Rohstoffe?

Die weltweite Industrialisierung sowie die immens steigende Weltbevölkerung dürften Rohstoffe in den kommenden Jahrzehnten immer begehrter machen. Rohstoffe bekommen leider wenig Aufmerksamkeit. Viele Leute glauben mit Aktien, Anleihen und Immobilien genug diversifiziert aufgestellt zu sein. Wenn wir in den Supermarkt einkaufen gehen, greifen wir in viele Regale, die mit diversen Rohstoffen befüllt sind, die weltweit gehandelt werden. Kaffee, Zucker, Milch, Mais, Schwein, Rind und Sojabohnen landen täglich in den Einkaufswagen der Konsumenten. 2014 wurden 2 Milliarden Mobiltelefone verkauft. 2017 sollen es wohl 5 Milliarden werden. Im Inneren dieser Geräte stecken ca. 20 wertvolle Metalle wie Silber, Platin, Tantal, Palladium, Indium,

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