Kampf der Giganten – Chancen vs. Risiken

Kampf der Giganten – Chancen vs. Risiken

Die globalen Finanzmärkte stabilisierten sich zu Beginn des ersten Quartals 2019 auf breiter Front und erholten sich von der erhöhten Volatilität im Dezember. Die stärksten Kurszuwächse hat man in den Schwellenländern beobachten können. Lateinamerika stach hier besonders hervor. Mexiko könnte ein großer Gewinner vom US-chinesischen Handelsstreit sein. Die robusten Verbraucherausgaben in den USA werden das US-Wachstum weiter stabilisieren und das weltweite Wachstum stützen, während sich die Wirtschaft weiter in die spätzyklische Phase des Booms hineinbewegt. Fiskalische Impulse dürften weiterhin einen positiven Effekt auf die US-Konjunktur haben, bevor sie im zweiten Halbjahr 2019 dann allmählich nachlassen. Interessant werden Länder, die über

Handelskrieg – Es geht um den Status “Weltmacht”

US-Präsident Donald Trump verschärft den Handelskrieg mit China und erhöht die Strafzölle auf Importe aus dem Reich der Mitte. Mit der Eskalation des Handelskonflikts zwischen den Vereinigten Staaten und China geht weiterhin die Angst um. China ist politisch der größte Rivale der USA und wird über die Zeit die USA als Nummer 1 ablösen. Doch kampflos wird die USA dies nicht zulassen. Donald Trump probiert gezielt mit Strafzöllen den angeschlagenen chinesischen Drachen zu schwächen. Weitere Verhandlungen stehen dennoch aus. Diese „bad news“ zieht die Volatilität an den Finanzmärkten an und sorgt für Ungewissheit bei den Anlegern. Die Amerikaner handeln aus

Positive Aussichten für japanische Aktien

Japanische Werte werden leider zu oft unterschätzt. Während die Quote auf die überteuerten amerikanischen Werte sehr hoch ist, bieten japanische Werte historische Chancen und Kaufgelegenheiten. Der japanische Nikkei hat jahrelang enorm unter der Immobilienblase 1990 gelitten. Dennoch ist der japanische Aktienmarkt einer der liquidesten und größten Aktienmärkte. Aktuell auch einer der billigsten Märkte. Durch die expansive Geldpolitik der Bank of Japan hat der Yen abgewertet, was exportorientierte Unternehmen beflügelt. Japan hat eine langandauernde Deflation hinter sich. Die Notenbank verfügt über 1 Billion US-Dollar an Devisenreserven. Der größte Teil der Schulden befindet sich im Inland. Betrachtet man das KGV von 12

Fürsorgliche Notenbanken

Wir haben mittlerweile einen sehr fortgeschrittenen Zyklus in den USA, deren Langlebigkeit sich dem Ende nähert. Dennoch gibt es nur bedingt Rezessionssignale in den USA. Die Arbeitsmarktdaten sind positiv, die Löhne steigen, die Konsumenten sind in Bestlaune und der Industriesektor ist sehr robust. Betrachtet man allerdings die aktuelle inverse Zinsstrukturkurve, kann man Rezessionsängste signalisieren. Eine inverse Zinsstruktur entsteht, wenn die Notenbank die kurzfristigen Zinsen durch Zinserhöhungen in die Höhe treiben oder aber wenn Anleger ihr Geld in langfristige Zinspapiere stecken und damit deren Renditen drücken.   Dennoch spiegelt die Zinsstrukturkurve auch nur die Erwartungen der Marktteilnehmer wider.   Dazu kommt,

Entwicklungsländer, Grenzmärkte und Schwellenländer mit 30% Kursabschlag

Während die westlichen Industriestaaten das 19. und 20. Jahrhundert eroberten und sich ihren Wohlstand erarbeiteten, wird das 21. Jahrhundert den „Emerging Markets“ gehören. Betrachten wir die Entwicklung von den Industriestaaten und Schwellenländer, wird man sehen, dass die Entwicklungsländer aktuell mit einem Kursabschlag von 30% zu erwerben sind. Die Schwellenländer befinden sich auch auf dem Weg zu größerer wirtschaftlicher Unabhängigkeit. Viele Länder verdanken ihr steigendes Wirtschaftswachstum nicht mehr den Industrieländern, sondern vielmehr dem Wachstum der inländischen Trends. Die Schwellenländer gewinnen kontinuierlich an Gewicht – wirtschaftlich wie politisch. Auf dem G20 Gipfel in Hamburg waren elf Schwellenländer an der Zahl vertreten! Brasilien,

Angst vor einer Rezession?

Am Rentenmarkt signalisieren die Ampeln, dass die Wirtschaft schwächelt. Am Aktienmarkt herrscht die Angst vor einem Einbruch. Mittlerweile sind die Renditen von langlaufenden US-Papieren niedriger, als die von kurzen Laufzeiten. Man kann hier von einer inversen Zinsstrukturkurve sprechen, die die Wachstumsaussichten in den USA kritisch betrachten lassen. Ist das aber wirklich so? Man muss sehen, dass in den USA die treibende Kraft der private Konsum ist. Es herrscht Vollbeschäftigung, die Kaufkraft ist sehr hoch und die Löhne steigen ebenfalls. 3 Faktoren sind Indikatoren für eine Rezession: Preissteigerungen, wo die Notenbanken gegensteuern müssen und sich die restriktive Geldpolitik negativ auf die

Kapitalanlage Gold als Diversifikation

Gold ist ein Edelmetall und dient seit Jahren als Werterhalt-Investment. Der größte Nachfragemarkt für Gold ist die Schmuckindustrie. Der weltweit größte Abnehmer von Gold ist Indien. Denn für die Inder bedeutet Gold Reichtum. So wie bei vielen anderen Wertanlagen, entsteht der Goldpreis immer aus Angebot und Nachfrage. Gold gilt als krisensichere Kapitalanlage und wird auch als “Flucht in den sicheren Hafen” bezeichnet. Die Geldmenge kann von den Zentralbanken erweitert werden, ohne dass ein wirklicher Wert dahintersteckt. Gold dagegen ist nicht beliebig vermehrbar – seine Menge ist auf natürliche Weise begrenzt. Deswegen kann Gold als klassischer Sachwert seinen Wert kaum verlieren.

Vermögenswirksame Leistungen

Extra-Geld vom Arbeitgeber bekommen Sie ganz einfach! Viele Arbeitnehmer lassen sich jährlich viel Geld durch die Lappen gehen. Vermögenswirksame Leistungen sind zusätzliches Geld vom Arbeitgeber, das Sie zum Vermögensaufbau nutzen sollten. Beamten und Angestellten im öffentlichen Dienst stehen monatlich 6,65€ zu. Für Angestellte gilt der maximale Betrag von bis zu 40€ im Monat. Fragen Sie Ihren Arbeitgeber nach Vermögenswirksamen Leistungen. Sollte er nicht den vollen Betrag zahlen, können Sie den Betrag selbst auf 40 Euro aufstocken. Bei der Anlage des Geldes haben Sie die Wahl zwischen verschiedenen Anlageformen. Ebenfalls können Sie damit Ihre Altersvorsorge aufstocken. Empfehlenswert ist ein Aktienfonds, da

Wie Eltern für die Zukunft ihrer Kinder sparen können

    Beim Sparen für die eigenen Kinder setzen die meisten Leute auf das Sparbuch. Angesichts von Niedrigzins und Inflation ist dies aber eine ziemlich riskante Strategie. „Unseren Kindern soll es einmal besser gehen als uns“ – so denken die meisten Eltern, wenn es um die Zukunft des eigenen Nachwuchses geht. Viele Eltern eröffnen ab der Geburt des Kindes ein Sparbuch oder schließen einen Bausparvertrag ab. Viele kennen aber die Welt der Anlagen nicht und lassen ihr Geld lieber ganz ruhen, bevor sie etwas Falsches tun. Viele Sparer unterschätzen die Geldentwertung und die Minizinsen. Die Inflation sorgt für ein Kaufkraftverlust

Was machen die Kapitalmärkte 2019?

Da die Zinsen weiterhin niedrig bleiben, gibt es zu Aktien keine Alternativen.   Von daher ist es angemessen auch 2019 investiert zu bleiben. Dennoch bleibt es weiterhin nervös an den Märkten.  Getragen wird die Nervosität der Anleger von den Themen aus dem Jahr 2018. Da wäre zum einen die Handelsspannungen zwischen den USA und China. US-Präsident Donald Trump hat 2017 die Märkte mit einer US-Steuerreform in einer ohnehin bereits gut laufenden Konjunktur nochmals befeuert. Wenn die US-Wirtschaft zu überhitzen droht, wird die US-Notenbank (FED) gegensteuern, was den Motor abwürgen könnte. Die FED hat nun aber bereits in den letzten Jahren

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