„Average Inflation Targeting“ & Modern Monetary Theory?

„Average Inflation Targeting“ & Modern Monetary Theory?

Was bedeutet dieses „Average Inflation Targeting“ und Modern Monetary Theory? Es ist kurz gesagt, das nächste Kapitel der Entschuldung über Inflation. Die amerikanische Notenbank (Fed) schlägt mit ihrer „Modern Monetary Theory“ einen neuen Kurs ein. Die Geldmenge in den USA explodiert regelrecht. Doch was bedeutet dieses Average Inflation Targeting überhaupt und was hat das für Auswirkung auf das Vermögen der Sparer? Die Notenbanken streben eine Inflation von 2% an. Da dies in der Vergangenheit nicht wirklich geklappt hat, darf die Preissteigerung für eine Weile höher als zwei Prozent liegen, wenn sie sich zuvor für einen längeren Zeitraum darunter bewegt hat 

Geldanlage – vom Sparer zum Anleger

Der erste Schritt ist der schwierigste. Und der wichtigste zugleich. Auf dem Sparbuch oder dem Tagesgeldkonto verliert unser Geld Jahr für Jahr an Wert. Leider übersehen viele Sparer das Risiko der Inflation bzw. wird ihre Auswirkung  sehr unterschätzt. Für Ihre Ersparnisse werden Sie in einigen Jahren deutlich weniger erhalten als heute.  Kurz gesagt, ist die Inflation höher als der Zins, verliert ihr Vermögen unweigerlich an Wert. Das Ersparte verliert so an Kaufkraft. Anstatt es zu erhalten und zu mehren. Das derzeitige Niedrigzinsumfeld bedeutet vorrangig einen Handlungsbedarf für jedermann. Denn in diesem kommt der Zinseszinseffekt nicht mehr zum Tragen. Man muss

Corona – was erwartet uns?

Die Corona-Pandemie hat die ganze Welt in einen Lock-Down versetzt und die Wirtschaft sowie das öffentliche Leben zum Stillstand gebracht. Wir haben historisch den schnellsten Einbruch am Aktienmarkt erlebt. Millionen Menschen haben ihren Arbeitsplatz verloren und die Krise ist noch lange nicht vorbei. Wir erleben die schlechteste Quartalsberichtssaison aller Zeiten. Die schnellste Erholung am Aktienmarkt erschien dagegen regelrecht surreal. Die negativen realwirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie werden jeden Tag deutlicher und dennoch steigen die Börsenkurse seit geraumer Zeit stark an. Wie kann das sein? Regierungen und Notenbanken schnürten Rettungspakete, senkten die Zinsen und fluteten Unmengen Liquidität in die Märkte. In den

Jahresendspurt: Corona, US-Präsidentschaftswahl und Brexit

September 11, 2020

Drei wesentliche Faktoren werden die Börsen im Jahresendspurt bestimmen: Corona, US-Wahlen und Brexit.   Die Corona-Pandemie hat die ganze Welt in einen Lock-Down versetzt und die Wirtschaft sowie das öffentliche Leben zum Stillstand gebracht. Wir haben historisch den schnellsten Einbruch am Aktienmarkt erlebt. Millionen Menschen haben ihren Arbeitsplatz verloren und die Krise ist noch lange nicht vorbei. Bei der Entwicklung der Corona-Pandemie kann man positiv in die Zukunft schauen. Da hier ein Impfstoff in Milliardenmengen ab dem vierten Quartal auf den Markt kommen wird. Man hat Erfahrungen im Umgang mit dem Virus gesammelt und man kennt nun die Übertragungswege des

Folgt jetzt die Inflation oder Deflation?

Die Welt steckt in einer globalen Rezession. Die Notenbanken und Staaten haben die Märkte massiv mit Geld geflutet wie noch nie zu vor in der Geschichte. Milliarden wurden in Rettungspakete investiert, um gegen die Folgen der Corona-Krise zu kämpfen. Die Geldmenge steigt massiv an: Mit einer steigenden Geldmenge, geht in der Regel auch eine nahende Inflation einher. Aktuell liegt die Inflationsrate in Deutschland laut Statistiken bei 0,6 Prozent. Die Inflation hängt maßgeblich von den Energiepreisen ab. Der Ölpreis-Kollaps führte zu einem historischen Einbruch und ließ den wichtigsten Energierohstoff auf niedrigem Niveau beharren. Der Lock-Down und die Ausgangsperren sorgten regelrecht für

Die Börse feiert, als hätte es den Shutdown nie gegeben

Sie wetten klar auf eine schnelle Erholung. Die Finanzmärkte gehen von sehr vielen guten Nachrichten aus. Im Moment rechnen die Märkte damit, dass die Beschränkungen in der Corona-Krise aufgehoben werden, es zu keiner zweiten oder dritten Welle der Pandemie komme und Mittel gegen die Krankheit gefunden würden.   Dabei wird die wirtschaftliche Erholung Monate, wenn nicht sogar Jahre benötigen. Vielleicht ist die Kursexplosion der Auftakt zur nächsten Korrektur innerhalb der Corona-Krise.   Es ist in Worten nur so zu erklären: Die Lockerungsmaßnahmen sorgen dafür, dass die Wirtschaft gerade erst anfängt, sich aus der Corona-Starre zu befreien. Seit seinem Tief Mitte

Ölpreisabsturz ist Kaufchance für Ölaktien

Der Ölpreis leidet aktuell doppelt. Die Corona-Pandemie drückt auf die Nachfrage und Förderstaaten wie Russland und Saudi-Arabien liefern sich einen Preiskampf und fluten den Markt mit Öl, was zu einem erhöhten Angebot führt.  Lässt man das Jahr 2008 und das Jahr 1998 außer Acht, so hat der Ölmarkt noch nie einen Nachfrageschock dieser Größenordnung erlebt, und nach dem, was wir jetzt schon sehen, wird sich dies über viele Jahre hinweg langfristig auf die Angebotsdynamik der Ölindustrie auswirken. Es wird geschätzt, dass die Ölnachfrage derzeit um bis zu 25 Millionen Barrel/Tag (-25% im Jahresvergleich) zurückgegangen ist, eine Folge davon, dass sich

Finanzmarkt-Krisen: 2008 vs. 2020

Die Wirkungsbreite heute ist sicherlich eine viel größere als 2008/09. Zudem war damals die Wirkungskette von den Banken ausgegangen, die mit wertlosen Immobilien-Krediten spekuliert hat. Heute legt das Coronavirus die Wirtschaft lahm, so dass es zu vier Krisenelementen kommt: Angebotsschock (Lieferketten), Nachfrageschock (Tourismus und Gastronomie), Kreditklemme und den Verfall des Ölpreises. Viele US-Fracking Unternehmen sind hoch verschuldet und sind bei den geringen Ölpreisen ihrer Existenz ausgesetzt. Die Banken sind heute gesünder als in der letzten Krise und weisen höhere Eigenkapitalquoten auf. Allerdings sind die Zentralbanken sichtlich geschwächt. Die Notenbanken haben versucht mit Zinssenkungen und Anleihenkäufen, das Desaster aufzuhalten. Nur leider

Das Coronavirus und die mögliche Auswirkung

Der DAX verlor binnen 4 Wochen über 30% und erlebte damit den größten Abverkauf seiner Geschichte. Die Verlustpotenziale bei anderen weltweiten Indizes sind noch im zweistelligen Bereich zu erwarten. Eine Rezession ist nun unausweichlich. Die Frage ist wie stark sie ausfallen wird? Die Notenbanken sind machtlos und ihre Mittel zeigen keinerlei Wirkung. Die Angst beherrscht das Thema. Selbst die drastischen Maßnahmen der Fed waren ohne Wirkung. Die Fiskalpolitik kann jetzt nur noch Impulse setzen. 2008/09 tat sie dies bereits. Damals wehrte man die Krise mit Mitteln ab, wie der Abwrackprämie, Kurzarbeit und Co.. Ob sie diesmal helfen werden, ist fraglich.

Der Öl-Crash

Infolge des Scheiterns der Gespräche zwischen der Opec und Russland, ließ Saudi-Arabien bekanntgeben, dass sie ihre Produktion um 800.000 Barrel / Tag hochfahren werden. Der Offizielle Verkaufspreis soll bei 7 bis 8 USD pro Barrel nach Europa und in die USA und $ 4-6 nach Asien. Saudi-Arabien hat damit effektiv einen Preiskampf auf dem Ölmarkt erklärt! Vor diesem radikalen Schritt am Wochenende waren viele Menschen besorgt. Massive Mengen an Rohöl sind auf dem Wasser, die noch nicht in Raffinerien gelandet waren. Es wird geschätzt, dass Saudi Arabien 120 Mrd. USD an Finanzmitteln zu Ölpreisen von 40 USD / Barrel  verbrennt.

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