Marktausblick

Marktausblick 2020

Die Corona-Pandemie hat die ganze Welt in einen Lock-Down versetzt und die Wirtschaft sowie das öffentliche Leben zum Stillstand gebracht. Wir haben historisch den schnellsten Einbruch am Aktienmarkt erlebt. Millionen Menschen haben ihren Arbeitsplatz verloren und die Krise ist noch lange nicht vorbei. Wir erleben die schlechteste Quartalsberichtssaison aller Zeiten. Die schnellste Erholung am Aktienmarkt erschien dagegen regelrecht surreal. Die negativen realwirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie werden jeden Tag deutlicher und dennoch steigen die Börsenkurse seit geraumer Zeit stark an.

Für Anleger ist es empfehlenswert verhaltend risikofreudig zu bleiben und auf Qualität zu setzen. Qualitätsanlagen sind hier ein elementarer Baustein und für den Aufbau krisenresistenter Portfolios bestens geeignet.

Rezession in Rekordtempo zu erwarten
  • Am stärksten vom Covid 19 betroffen
  • Konsum bricht deutlich ein
  • Hohe Arbeitslosenzahl
  • Wahlkampfjahr 2020   
  • FED offensive Geldpolitik: Anleihenkaufprogramm

Schwere Rezession steht bevor
  • Wachstum unter Erwartungen, externe Risiken belasten Wirtschaft
  • Niedrige Inflation, keine Risiken am Horizont
  • Kaufprogramm durch EZB
  • Politische Ungewissheit bleibt hoch; negativer Einfluss auf die Investitionen

Hohe Ungewissheit
  • Niedrigeres Wachstum,
  • Coronakrise hat GB stark getroffen
  • Brexit bereitet große Probleme

Mitten in der Rezession
  • Größtes Konjunkturpaket aller Zeiten
  • Fiskalische Maßnahmen dürften die Prognose für 2020 positiv beeinflussen
  • BoJ hält an ultralockerer Geldpolitik fest
  • Niedrige Kursbewertungen + Aktienrückkäufe
Wirtschaft bricht deutlich ein
  • Wirtschaftliche Entwicklung verläuft holprig
  • Weitere politische Maßnahmen, um übermäßige        Wachstumsverlangsamung zu verhindern
  • Zollstreitverhandlungen mit den USA ungewiss
Furcht vor einer Schwellenländerkrise
  • Weiterhin negativer Newsflow aufgrund Auswirkungen der Corona-Pandemie
  • Investoren ziehen Ihre Gelder aus Schwellenländer ab
  • Währungen stehen unter massiven Abwertungssdruck
  • deutliche Neubewertung der EM
  • mangelhafte Medizinische Versorgung in Coronakrise

 

Es ist ein Gebot der Fairness,
dass alle Menschen,
die in der Volkswirtschaft leben und arbeiten,
auch das Recht haben müssen,
an den Gewinnen der Volkswirtschaft zu partizipieren.

Diese Faktoren werden die Menschheit, sowie die Wirtschafts- und Finanzwelt in den nächsten Jahrzehnten massiv beeinflussen:

Demografie

Um etwa 157 Menschen pro Minute, nahezu 10.000 pro Stunde, knapp 230.000 pro Tag – so schnell wuchs die Weltbevölkerung 2017. Und sie wächst schneller als angenommen: Die Prognosen der Vereinten Nationen (UN) wurden zuletzt nach oben korrigiert. Bis zum Jahr 2100 leben voraussichtlich 11,2 Milliarden Menschen auf unserer Erde. „Jeder Mensch hat das Recht auf ein Leben in Würde und Sicherheit“

Globalisierung

Die Globalisierung prägt Wirtschaft, Politik, Kultur und Umwelt. Sie hat den Planeten grundlegend verändert. Sie macht uns frei und sorgt für Wohlstand. Jeder Mensch muss das Recht auf Teilhabe und Perspektive durch die prosperierende Weltwirtschaft haben. In der Globalisierung liegen aussichtsreiche Investitionschancen für den eigenen Vermögensaufbau.

“Jeder Mensch hat das Recht auf ein Leben in Würde und Sicherheit”

Globale Konvergenz

Die globale Vernetzung der letzten Jahrzehnte führt zur wirtschaftlichen Annäherung der aufstrebenden Schwellen- und Entwicklungsländer an die alten Industrienationen. Dadurch entsteht eine neue globale Mittelschicht. Der soziale Aufstieg in diesen Ländern führt zu einem veränderten Konsumverhalten der Menschen. Ein Lebensstil nach westlichem Vorbild  auf der ganzen Welt ist die Folge.

“Jeder Mensch muss das Recht auf die Chance zu persönlicher Entwicklung und wirtschaftlichem Aufstieg haben”

Klimawandel

Die globale Erderwärmung trug als Resultat des Wachstums von Bevölkerung, Industrie und Konsum in den Schwellen- und Entwicklungsländern bei. Jedoch sind der Ressourcenverbrauch und die CO2 Emission von uns in den Industriestaaten weitaus größer. Noch ist der Lebensstandard auf der Welt unterschiedlich hoch und energieaufwendig. Doch was passiert, wenn alle Menschen auf der Welt den ökologischen Fußabdruck hätten wie wir in Deutschland? Wir bräuchten bereits heute drei Erdkugeln.

„Jeder Mensch muss das Recht auf ein Leben in einer intakten Umwelt haben“

Globale Finanzsysteme

Die Menschen verlieren angesichts der Komplexität unseres heutigen Finanzsystems den Überblick. Die Intransparenz hat eine große Verunsicherung zur Folge. In Zeiten von Finanz- und Wirtschaftskrisen bieten Sachwerte Schutz für Vermögen jeder Größenordnung. Sachwerte sind die einzigen verlässlichen Wertspeicher. Ihr Geldwert – oder ihr Buchwert – mag schwanken. Aber völlig wertlos können Sachwerte niemals werden.

“Jeder Mensch muss das Recht auf den nachhaltigen Aufbau und die Sicherung seines Vermögens haben”

Wie geht es 2020 weiter?

Die Zinsen bleiben weiterhin niedrig. Deswegen gibt es zu Aktien zunächst einmal keine Alternativen.

Drei wesentliche Säulen spielen aktuell die Musik an den Märkten: Das sind die Hoffnungen auf die Notenbanken. Die nach ihrem Bilanzabbau jederzeit wieder zur aggressiven Geldpolitik umschwenken können. Zudem sind große Zinsanhebungen nicht zu erwarten.

Das globale Wachstum schwächt sich ab, dennoch setzt sich die Konjunktur fort.

Dritter und letzter Punkt sind die politischen Einflüsse wie der Brexit, Spannungen im Handelskrieg, die weltweite Schuldenblase und der Konflikt zwischen den USA und dem Iran.

Handelsspannungen

Kurz vor dem Jahresende haben sich die USA und China tatsächlich auf ein “Phase-1-Abkommen” geeinigt. Das Ergebnis bei den britischen Parlamentswahlen hat dazu geführt, dass Großbritannien am 31. Januar 2020 die EU verlassen wird.

Wie die Handelsbeziehungen dann zwischen Großbritannien und der EU nach dem Ende der Übergangsphase im Dezember 2020 aussehen, ist noch völlig unklar. Von daher könnte uns das Thema Brexit im Laufe des nächsten Jahres weiter beschäftigen.

Deutschlands Wirtschaft könnte durch Zölle oder anderen Handelsbeschränkungen seitens von China oder den USA weitere Beulen abbekommen. Hinzu kommt, dass wir aktuell eine angespannte Krisenkombination aus Pandemie, Klimaschutzkrise und Flüchtlingskrise haben, die Europa vor großen Herausforderungen stellt.

Notenbanken

Die Notenbanken sind machtlos und ihre Mittel zeigen keinerlei Wirkung gegen die Panikverkäufe. Die Angst vor der Pandemie und ihren Folgen beherrscht die Märkte.

Die Notenbanken haben versucht mit Zinssenkungen und Anleihenkäufen, das Desaster aufzuhalten. Nur leider wirken monetäre Impulse herzlich wenig. Eine letzte Maßnahme wäre das Helikoptergeld sowie den Strafzins auszusetzen und die Freigrenzen zu erhöhen.

Selbst die drastischen Maßnahmen der Fed waren ohne Wirkung. Die Fiskalpolitik kann jetzt nur noch Impulse setzen. 2008/09 tat sie dies bereits. Damals wehrte man die Krise mit Mitteln ab, wie der Abwrackprämie, Kurzarbeit und Co.. Ob sie diesmal helfen werden, ist fraglich. Leider wird dies den wirtschaftlichen Absturz nicht aufhalten.

Fiskalpolitische Maßnahmen wie Rettungsprogramme sind gefragt. In Berlin berät sich die Regierung bereits über einen Notfallfonds, der für Zuschüsse an Unternehmen sorgen soll. Da Steuerstundungen nicht ausreichen, sollte die Einkommenssteuer gesenkt werden und die Abschaffung des Soli-Beitrages vorgezogen werden.

 

Pandemie und Rezession?

Wir werden uns auf eine Rezession einstellen müssen, die Frage ist nur wie lange und wie tief? Unser Wirtschaftssystem sowie unsere gesellschaftliche Entwicklung ist flexibler geworden und kann diesmal schneller aus solch einer Krise hervorkommen. Sollten die Zahlen der Infizierten und Toten ihren Peak erreichen wie wir ihn in China sehen, könnten wir vielleicht gegen Ende 2020 mit einer Erholung rechnen.
 

Die Lösung lautet zyklische Werte, Diversifikation, Qualitätsaktien, Einkommen generierende Anlageklassen sowie Staatsanleihen und Edelmetalle. Japanische Werte als auch die Aktien von Unternehmen aus den Schwellenländern sollten stärker von einer Wachstumsbeschleunigung profitieren und damit in den Fokus von Anlegern rücken. Man prognostiziert hier ein Wirtschaftswachstum von 4,2% in den Schwellenländern. Hier kann man von einem Aufholpotenzial in 2020 sprechen.

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