Marktausblick

Marktausblick 2021


Weiterhin expansive Geldpolitik, aber Straffung gegenüber 2020, die zu sinkenden Bewertungen an den Aktienmärkten führt. Größtes Risiko straffere Fiskalpolitik!  Zu erwartende Inflation von 2% in den USA. US-Dollar tritt in einen zyklischen Bärenmarkt. Überlegenheit des US-Wachstums schwindet. Gold und Schwellenländeranlagen sollten profitieren. Anleihenrenditen sollten leicht ansteigen. US Investment-Grade Unternehmensanleihen & Schwellen- länderanleihen in lokalen Währungen bevorzugt.  EZB Kaufprogramm unterstützt Euro High Yields. Globale Aktien sollten 10-15% zulegen. Unternehmensgewinne nehmen weiter zu. Rückgang der Bewertungen. Value sollte Growth outperformen. Erholungspotenzial bei Zykliker aus Industrie und Grundstoffe.   Favoriten sind Schwellenländer, Japan und selektiv zyklische Sektoren. Geldpolitik bleibt großer Antreiber der Aktienmärkte!  

Rezession in Rekordtempo zu erwarten
  • Stark von Covid19 betroffen
  • Größtes Konjunkturpaket aller Zeiten
  • Arbeitslosenzahlen sinken
  • Regierungswechsel
  • FED offensive Geldpolitik: Anleihenkaufprogramm

Schwere Rezession steht bevor
  • Wachstum unter Erwartungen, externe Risiken belasten Wirtschaft
  • Niedrige Inflation, keine Risiken am Horizont
  • Kaufprogramm durch EZB
  • Politische Ungewissheit bleibt hoch; negativer Einfluss auf die Investitionen

Hohe Ungewissheit
  • Niedrigeres Wachstum,
  • Coronakrise hat GB stark getroffen
  • Brexit bereitet große Probleme

Mitten in der Rezession
  • Größtes Konjunkturpaket aller Zeiten
  • Fiskalische Maßnahmen dürften die Prognose für 2020 positiv beeinflussen
  • BoJ hält an ultralockerer Geldpolitik fest
  • Niedrige Kursbewertungen + Aktienrückkäufe

Wirtschaft bricht deutlich ein
  • Starke wirtschaftliche Erholung 
  • Weitere politische Maßnahmen, um übermäßige        Wachstumsverlangsamung zu verhindern
  • Zollstreitverhandlungen mit den USA ungewiss

Furcht vor einer Schwellenländerkrise
  • Hohe Wachstumerwartungen
  • Investoren ziehen Ihre Gelder aus Schwellenländer ab
  • Währungen stark abgewertet
  • Deutliche Neubewertung der EM
  • Großes Aufholpotenzial

Es ist ein Gebot der Fairness,
dass alle Menschen,
die in der Volkswirtschaft leben und arbeiten,
auch das Recht haben müssen,
an den Gewinnen der Volkswirtschaft zu partizipieren.

Diese Faktoren werden die Menschheit, sowie die Wirtschafts- und Finanzwelt in den nächsten Jahrzehnten massiv beeinflussen:

Demografie

Um etwa 157 Menschen pro Minute, nahezu 10.000 pro Stunde, knapp 230.000 pro Tag – so schnell wuchs die Weltbevölkerung 2017. Und sie wächst schneller als angenommen: Die Prognosen der Vereinten Nationen (UN) wurden zuletzt nach oben korrigiert. Bis zum Jahr 2100 leben voraussichtlich 11,2 Milliarden Menschen auf unserer Erde. „Jeder Mensch hat das Recht auf ein Leben in Würde und Sicherheit“

Globalisierung

Die Globalisierung prägt Wirtschaft, Politik, Kultur und Umwelt. Sie hat den Planeten grundlegend verändert. Sie macht uns frei und sorgt für Wohlstand. Jeder Mensch muss das Recht auf Teilhabe und Perspektive durch die prosperierende Weltwirtschaft haben. In der Globalisierung liegen aussichtsreiche Investitionschancen für den eigenen Vermögensaufbau.

“Jeder Mensch hat das Recht auf ein Leben in Würde und Sicherheit”

Globale Konvergenz

Die globale Vernetzung der letzten Jahrzehnte führt zur wirtschaftlichen Annäherung der aufstrebenden Schwellen- und Entwicklungsländer an die alten Industrienationen. Dadurch entsteht eine neue globale Mittelschicht. Der soziale Aufstieg in diesen Ländern führt zu einem veränderten Konsumverhalten der Menschen. Ein Lebensstil nach westlichem Vorbild  auf der ganzen Welt ist die Folge.

“Jeder Mensch muss das Recht auf die Chance zu persönlicher Entwicklung und wirtschaftlichem Aufstieg haben”

Klimawandel

Die globale Erderwärmung trug als Resultat des Wachstums von Bevölkerung, Industrie und Konsum in den Schwellen- und Entwicklungsländern bei. Jedoch sind der Ressourcenverbrauch und die CO2 Emission von uns in den Industriestaaten weitaus größer. Noch ist der Lebensstandard auf der Welt unterschiedlich hoch und energieaufwendig. Doch was passiert, wenn alle Menschen auf der Welt den ökologischen Fußabdruck hätten wie wir in Deutschland? Wir bräuchten bereits heute drei Erdkugeln.

„Jeder Mensch muss das Recht auf ein Leben in einer intakten Umwelt haben“

Globale Finanzsysteme

Die Menschen verlieren angesichts der Komplexität unseres heutigen Finanzsystems den Überblick. Die Intransparenz hat eine große Verunsicherung zur Folge. In Zeiten von Finanz- und Wirtschaftskrisen bieten Sachwerte Schutz für Vermögen jeder Größenordnung. Sachwerte sind die einzigen verlässlichen Wertspeicher. Ihr Geldwert – oder ihr Buchwert – mag schwanken. Aber völlig wertlos können Sachwerte niemals werden.

“Jeder Mensch muss das Recht auf den nachhaltigen Aufbau und die Sicherung seines Vermögens haben”

Wie geht es 2021 weiter?

Die Zinsen bleiben weiterhin niedrig. Deswegen gibt es zu Aktien zunächst einmal keine Alternativen.

Drei wesentliche Säulen spielen aktuell die Musik an den Märkten: Das sind die Hoffnungen auf einen Impfstoff.

Die Weltwirtschaft dürfte nach der Schätzung des IWF in diesem Jahr um 4,9% schrumpfen. Dementsprechend bietet 2021 Aufholpotnezial.

Dritter und letzter Punkt sind die politischen Einflüsse wie der Brexit, Spannungen im Handelskrieg, die weltweite Schuldenblase und der Konflikt zwischen den USA und dem Iran.

Massive Veränderung

Die Staaten werden versuchen ihre Produktion verstärkt ins Inland zu verlegen, um die Abhängigkeit von Lieferketten aus dem Ausland zu vermindern. Die Globalisierung wird in einzelnen Bereichen zurückgedreht werden.

Der Onlinehandel boomt nun umso stärker, während der stationäre Einzelhandel weiter abschwächen wird. Viele Menschen neigen zum online Shoppen und digitalen bezahlen. Der stationäre Einzelhandel verliert weiter an Boden, Insolvenzen werden durch Rettungskredite oft nur aufgeschoben. Das Mietniveau von Geschäftsimmobilien geht zurück, da das Homeoffice sich als kostengünstigere Alternative durchgesetzt hat. Auch das Freizeitverhalten wird verstärkt online stattfinden. Weniger Massen Veranstaltungen, mehr Online-Gaming.

Coronakrise

Um das Virus und den wirtschaftlichen Schaden zu bekämpfen haben Staaten massiv Einfluss genommen. Wir erlebten im Frühjahr einen weltweiten Lockdown und befinden uns aktuell in einem Teillockdown, wo einzelne Branchen stark beeinträchtigt sind oder gar komplett betroffen sind. Aber es gibt auch Chancen. Die Digitalisierung gewinnt nun auch in Europa an Bedeutung und könnte einen neuen Wachstumsschub auslösen. Sie erhöht die Effizienz, trägt zum Klimaschutz bei und eröffnet neue Chancen für Unternehmen und Menschen. Auch andere Sektoren, wie Diagnostik, Medizintechnologie und Pharmazeutik dürften profitieren.

Die Krise hat für Staat und Bürger sicherlich auch ihre Lehren gezogen. Unternehmen und Privatpersonen werden nun verstärkt die Bedeutung von Rücklagen zur Kenntnis genommen haben. Die Anschaffung von wirtschaftlichen Gütern könnte sich weiter aufschieben, aufgrund von Unsicherheit.

Notenbanken - Geldpolitik

Das Fazit für die Notenbanken lautet, dass die Zentralbanken für immer dazu verdammt sind, die Zinsen tief zu halten. Nur so lässt sich die Schuldenlast der Staaten im erträglichen Maß halten. Die Notenbanken werden als Retter und Investoren der letzten Instanz gezwungen, alles zu tun, um einen Kollaps des Finanzsystems zu vermeiden.

Die Inflation kehrt zurück. Die Liquiditätsschwemmme der Fiskal- und Geldpolitik
trifft auf durch die Wirtschaftskrise geschrumpfte Kapazitäten. Die Rückverlagerung von Produktionskapazitäten aus dem Ausland kehrt die Kostenvorteile der Globalisierung teilweise um und erhöht die Produktionskosten der betroffenen Güter. Dies könnte mittelfristig zu steigenden Konsumentenpreisen führen.

Es hat noch nie eine Geldmengenausweitung ohne Inflation gegeben. Langfristig kann man mit zweistelligen Inflationraten rechnen. Die Modern Monetary Theory treibt uns immer tiefer in die Verschuldung. Das wirkt inflationstreibend.

Derzeit können die Bürger kaum Geld ausgeben. Die Inflation errechnet sich nicht nur nach Geldmenge, sondern auch nach Umlaufgeschwindigkeit. Und die ist aktuell sehr gering.

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